Weltweiter Gedenktag für verstorbene Kinder am Sonntag, 12.12.2021

 



Wir, die Selbsthilfegruppe "Trotz-dem Leben" Augsburg bieten die Möglichkeit, einen Stern mit den Namen der Verstorbenen bunt zu machen und auf einer großen Leinwand einzutragen um diese zum Strahlen zu bringen. Einfach den Name des verstorbenen Kindes  per E-Mail an mail@trotz-dem-leben.de oder Whatsapp: 0176 - 662 86 330

 

Wir stellen Bilder dieser Leinwand mit den Namen in unsere Sozialen Netzwerke.

 

Um das Kerzenritual um 19 Uhr zuhause mit Musik zu begleiten, haben wir ein YouTube-Video für Euch ins Netz gestellt.

So können wir auf diese Weise trotz räumlicher Distanz verbunden sein und das Gedenken in Gemeinschaft erleben.

 


https://youtu.be/4tNc2u5q2bg



Es wäre schön, auf diesem Wege noch mehr Verbundenheit zu schaffen und so viele betroffene Familien wie möglich  zu erreichen, indem das Video weitere Kreise zieht - also teilt es großzügig in allen euren sozialen Netzwerken. Und vor allem: Singt und weint mit! - UND FÜHLT EUCH VERBUNDEN ...

"DAMIT IHR LICHT FÜR IMMER SCHEINE"

 

Instagram:

#weltgedenktagfürverstorbenekinder

trotzdemdasein

mein.tanz.imregen.deiner.ache

trauerbegleitung_online


Willkommen!


Willkommen auf unserer Seite für Familien von verstorbenen Kindern.

Ihr Kind ist gestorben, vielleicht noch bevor es geboren wurde, vielleicht als Erwachsener - die Erde steht still, und es wird nie mehr so sein, wie es einmal war. 

Eine neue Zeitrechnung beginnt - es gibt "die Zeit davor" und "die Zeit danach". Und daran wird sich nie wieder etwas ändern...

Erstarrung, Seelenschmerz, Angst, Leere, Wut, Resignation, Sehnsucht, Kälte, Überforderung, Schuld, Ausweglosigkeit, Desorientierung,... - viele dieser Gefühle sind nun vorherrschend. Häufig wird man sich selbst fremd und fühlt sich nicht mehr zugehörig zur Gesellschaft.

Der Umgang mit anderen Menschen im Umfeld wird oft schwierig, Freunde, Kollegen und teilweise die eigene Familie stehen dieser "Lebenskatastrophe" hilflos gegenüber und wissen nicht, wie sie mit den Betroffenen umgehen sollen - so werden Themen um den Tod des Kindes häufig vermieden oder verdrängt.

Sorge um die Geschwisterkinder, Sprachlosigkeit zwischen den Eltern bzw. das Gefühl des Nicht-Verstandenwerdens, unterschiedliche Trauerreaktionen und -verhalten, Schlaf- und Energielosigkeit, finanzielle Sorgen, Isolation, ..., viele dieser Punkte lassen das Gefühl entstehen, in diesem Leben ver-rückt, weggerückt, worden zu sein - nur wohin ist man gerückt?